über Lamas, Hollywood, Shrek und Co.

27 03 2010

Nach einer Woche in L.A. wirds morgen langsam Zeit, dass ich wieder mal was Neues sehe (ist ja fast schon langweilig hier). Ich habe aber auch einiges zu berichten, war doch auch diese Woche wieder spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich.

Zuersteinmal möchte ich aber noch über zwei Sachen schreiben:
1. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich seit Dienstag vor einer Woche wieder alleine unterwegs bin. Nach dem 2. gemeinsamen Tag in Las Vegas habe ich mich wieder von meiner (entfernten) Verwandten Rosemary und ihrem Mann Bob verabschiedet. Wir waren ja 10 Tage zusammen unterwegs und ich konnte (nicht nur finanziell) mächtig davon profitieren. Sie sind nach 2 Tagen Vegas wieder zurück gefahren, weil sie ja nicht ewigs Ferien machen können (so wie ich). Seit her bin ich ja wieder alleine unterwegs (jedenfalls mehr oder weniger) und schliesse fleissig kontakte, seis mit den anderen Görls im Hostelzimmer oder im Bus oder wo auch immer.

2. Wer hats gemerkt, hääää??? Wem ists aufgefallen??? Na?? Ich kann wieder ä und ö und ü und so schreiben! Tadaaaaa! Ich habe mir nämlich am Mittwoch nach vielen reiflichen Überlegungen ein munzugkleines süsses Netbook gekauft (=miniversion von einem Notebook). Ja, es musste sein. Es ist schwieriger als ich dachte ein Internetcafe zu finden, und die 10minuten-Preise für die PC-und Internenutzung in den Hostels sind einfach… zu hoch. Und die PC’s da sind alle USB-Anschluss los (den ich zum Fotos hochladen und speichern benötige) und saumässig unpraktisch aufgesetzt. Drum habe ich mir jetzt meinen kleinen Acer Aspire one gekauft. Die Tastatur kann man im PC ja so einstellen, dass ich eben wieder alle Umlaute schreiben kann. Und auch das Z und das Y wieder an der gewohnten Stelle sind. Und auch alle anderen Tasten wieder da wo ich sie suche. Das Problem ist nur, dass halt die Tasten trotzdem verkehrt angeschrieben sind. Aber damit muss ich leben. (Ich kann auch ganz einfach von der englischen auf die deutsche Tastatur switchen. So einfach geht das.)

So, nun komme ich mal zu einem kleinen Foto-Rückblick, über das Zeug von dem ich schon berichtet habe:

Im Sea-Aquarium in Monterey habe ich diese Sea-Dragons gesehen. (Keine Ahnung ob die auch einen Deutschen Namen haben, bisher wusste ich nicht, dass es die gibt.)
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Mit Bob und Rosemary am fein essen (ich musste immer von allem probieren)
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Die Fahrt und die Aussicht auf dem Highway No. 1 war einfach gigantisch!
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Mein Speichel klebt jetzt an der Bubble-Gum-Gasse in San Luis Obispo
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In Disneyland wars ja sooooo kuuuul! Leider konnte man ihn nicht in einem der 10’000 Souvenier-Shops kaufen.
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Mit Bob (manchmal auch mit Rosemary) bin ich auf fast allen von den mind. 5’000 Bahnen gefahren.
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Auf der Fahrt zum Grand Canyon haben uns die Guides gegen die Langeweile so lustige Brillen verteilt. (Die Langeweile konnte damit jedoch nicht vertrieben werden. (Man beachte bitte vorallem die Frau hinter mir.)
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Ich und der Grand Canyon. Der Grand Canyon und ich.
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Das ist ein Dach. Dieses Dach befindet sich in Downtown Las Vegs (der gute Alte Teil, nicht da wo all die grossen Hotels sind). In der Nacht verwandelt sich dieses Dach in eine gigantisch grosse Leinwand, auf der man TV oder Musikvideos sehen kann. Wahnsinn!
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So. Und nun zu dem, was ich diese Woche in L.A. so erlebt habe:

Ich war natürlich (wiedermal) auf Verwandten-Besuch. Diese Woche war Elsie in Chino an der Reihe. Sie wäre (wenn er denn noch leben würde) eine Cousine von meinen Grossvater, väterlicherseits. Sie hatte riesen freude, Besuch aus der Schweiz zu empfangen und ich hatte auch riesen freude, sie endlich mal kennen zu lernen. (Nachdem ich nun mein halbes Leben ein Album mit Fotos von ihrer Famile fürschi und hinderschi durchgeblättert habe). Einen kurzen Augenblick glaubte ich auch fast, in der Schweiz zu sein, als ich ihren Briefkasten mit der grossen Aufschrift The Omlins gesehen habe. Sie wusste mir auch einiges zu erzählen, allerdings fast nur in Englisch, da sie halt langsam alt und grau ist (so ungefährt hat sies mir erklärt). Das bin ich mit Elsie vor ihrem Haus.
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Dann habe ich eine Tour durch LA gemacht und dabei alle wichtigen Orte gesehen (Venice Beach, Rodeo Drive, Sunset Blvd., Farmers Market, Hollywood Sign, Kodak Theatre, Chinese Theatre, und natürlich den Hollywood Blvd.) und natürlich auch das Pretty Woman-Hotel!! Wohooo, ja ich war da. Leider waren weder Richard Gere noch Julia Roberts weit und breit, deshalb habe ich halt selber vor dem Eingang gepost. (ich kann meine Schwestern praktisch hören, wie sie gerade ganz neidisch den einen Satz vor sich hinmurmeln….)
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Wie bereits erwähnt, habe ich nicht grosse Mühe, Leute kennen zu lernen, egal welcher Gattung.
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Und auch wenn die nur so dastehen und sich nicht bewegen und nichts sagen, das isch mir glich.
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Dann habe ich noch sämtliche zweitausensiebenhundertirgendwas Sterne gezählt. Bin aber nicht ganz fertig geworden.
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Und im Universal Studio Park war ich auch noch. Aber nachdem ich Disneyland schon gesehen habe, gabs da nicht viel neues. Ausser natürlich die Studio-Tour, bei der man einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. Das war schon kuul. Als wir über die Wisteria Lane fuhren (aus Desperate Houswifes) war ich ganz häppi. Aber Rückblickend gesehen muss ich sagen, sind 70 Dollar Eintritt viel zu viel. Immerhin konnte ich ein wenig mit Shrek kuscheln (sorry Simon, aber du bist soooooo weeeeeeit weg!)
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Morgen gehts dann also weiter nach Hawaii! Dort werde ich 2 Wochen lang dasselbe machen, wie dieses Lama im Secret Garden in Las Vegas:
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Los Angeles

21 03 2010

Gestern bin ich mit dem Greyhoundbus in Los Angeles angekommen und habe im Hostel im Stadtteil Inglewood ein 4er-Frauenzimmer bezogen. Heute war ich mal ein bitzeli die Lage abchecken und ich bin so ein bitzeli erschrocken, weil ich im Bus weit und breit die einzige mit weisser Hautfarbe war… Aber daran muss ich mich jetzt gewoehnen. Von der Filmwelt habe ich noch nichts gesehen. Will jetzt zuerst den Beach besichtigen und Verwandtenbesuche machen (wiedermal) und dann mache ich dann eine VIP-Tour durch Hollywood.



Las Vegas

18 03 2010

ich bin jetzt schon 4 tage in las vegas und habe noch keinen cent fuer gluecksspiele ausgegeben! hier gibt es so vieles zu sehen, vor allem leute!! da kann ich meinem lieblings-hobby „leute schauen“ den ganzen tag nachgehen! und vorallem benehmen sich hier alle so ganz komisch… hier gilt ja das motto: was in las vegas passiert, bleibt in las vegas, und demzufolge verhalten sich alle wie an der fasnacht. ich finds noch lustig.

im treasure island hotel gibts eine coole bar, wo die barkeeper so richtig mit den flaschen und glaesern schonglieren und dann auf der bartheke eine show abziehen. das ist grad aechli hammermaessig! und wenn man dann noch das glueck hat und an der theke sitzt, kann man davon ausgehen, den eben gemixten drink gratis zu bekommen! (natuerlich hatte ich das glueck)

gestern war ich den grand canyon gogen bestauen, ist wirklich sehr eindruecklich und wie im prospekt angekuendigt: breathtaking (atemraubend).

wetter ist natuerlich schoen warm, nicht so wie bei euch und hier hats auch kuehe, drausen in der wildnis, und fotos gibts dann wieder mal wenn ich an einem anstaendigen pc mit usb-anschluss sitze.



so viel geshen…

15 03 2010

mittlerweilen bin ich also in Las Vegas angekommen. Wir sind die letzten tage von livermore ueber den higway nr. 1 nach los angeles gefahren. unterwegs haben wir zwischenstopps in monterey gemacht (dort hats ein wahnsinns ocean-aquarium, hat maechtig spass gemacht, all die fische zu beobachten. so viele unterschiedliche arten, das kann man sich gar nicht vorstellen.) und danach haben wir in san luis obispo uebernachtet, wos am abend noch einen riesigen farmers market hatte und wir noch die bubble-gum-gasse beschmoekt und betrachtet haben (die ganze gasse ist voll geklebt mit kaugummis, das muss man sich mal vorstellen!) natuerlich mussten rosemary und ich auch noch unseren speichel an dieser wand lassen. ueber den highway an los angeles vorbeizufahren gestaltete sich als herausforderung, vor allem weils freitag nachmittag war. wir hatten ein hotel in anaheim, direkt neben dem eingang vom disneyland, wo wir zwei naechte waren, und deshalb auch zwei tage lang im disneyland waren! mein kinderherz huepte! laeck boby, das ist vielleicht ein kuuler park. eigentlich sinds ja drei paerke: disneyland, californien und downtown disneyland wo einfach nur restaurants und shoppingzone hat. ich habe mickey, minnie, pluto und co. gesehen, war in deren haus, bin mit einen haufen bahnen gefahren und habe selbstverstaendlich diverse souvernirs gekauft. (leider konnte ich mein geld nicht fuer eine haarspange mit minnie-ohren ausgeben…) ausserdem habe ich das alladijn-musical gesehen, war im BUGS-3D-Film und habe mit einem schildkrot gesprochen. und dann habe ich noch gelernt, wie man den mickey zeichnet.
es hatte sehr viele besucher im park, natuerlich viele kinder, und ich habe noch selten auf einem hauffen so viele so dicke menschen gesehen. unglaublich!! die sind so dick hier!

gestern sind wir dann also nach las vegas gefahren, unterwegs, mitten in der wueste haben wir ganz spontan noch die geisterstadt „calica“ besichtigt, die frueher mal eine silber-minen-stadt war. aeusserst interessante sache das.

viele leute haben mir vorher schon erzaehlt, wie komisch es ist, dass wenn man nach las vegas faehrt, ploetzlich mitten in der wueste diese riesige stadt auftaucht. und es ist imfall wirklich so! davor war meilen weit nichts. nur sand, ein paar sandige huegel, ein paar vertrocknete buesche etc. und dann auf einmal: eine stadt mit ganz vielen, ganz hohen gebaeuden. strange! aber es macht noch spass hier. habe ein king-size-bett-zimmer im 17th stock im circuscircus hotel. die machen wirklich einen zirkus!

genug fuer heute, muss die bezahlte zeit noch fuer andere dinge nutzten! 🙂



Livermore

11 03 2010

weil ich grad wieder mal sonst nichts zu tun habe und wir uns gerade in der nachmittagsruhe-phase befinden, schreibe ich halt wieder was ich so den ganzen tag mache.
gestern kam also am morgen grosser besuch: rosas sohn frank und seine frau kitty, ihre brueder joe und emil, mit deren frauen patricia und beth (bin mir nicht mehr bei allen namen 100% sicher) und eben bob und rosemary und rosa und ich waren schon da. es gab donuts, cookies, kleine nussgipfeli, kaffe, tee und – tadaaa- eierkirsch von rohrers hofladen, den ich mitgebracht habe. ich war da also inmitten einer rentnerversammlung und schenkte allen, morgens um 9 uhr, eierkirsch ein. 🙂 sie fanden, er schmecke fantastisch und verliehen meiner mutter grad noch eine amerikanische-goldmedaille! alle diese leute, ausser kitty und bob, sprechen noch ein bitzeli ow-dialekt, aber sie sagten, dass ich besser englisch koenne, als sie deutsch. aber es war trotzdem lustig, wenn sie zwischen durch wieder „so, wemmer wiiter“ oder „griaeziwohl“ mit einem breiten amerikanischen-akzent sagten.

nachdem wir dann alle ueberzuckert waren von den suessen donuts, gingen die verwandten wieder und bob und rosemary und ich machten uns auf den weg zu ihrem zuhause nach livermore. das waere ca. 1autostunde gewesen, aber bob hat mir die gegend gezeigt und ist darum viele umwege gefahren und so hatten wir natuerlich laenger. die gegend hier ist wahnsinnig schoen. die felder, auf denen landwirtschaft betrieben wird, sind unglaublich gross. im moment bluehen die mandelbaeume grad so schoen. bob wusste mir einiges ueber den anbau, die bewaesserung, die ernte usw. zu erzaehlen. ich habe nur noch so gestaunt, ueber all diese dinge und dachte, dass wuerde meine eltern auch schwerst interessieren 😉 uebrigens habe ich einen helikopter gesehen, der gerade dabei war, die riesen felder mit mandel-baeumen zu bespritzen. der musste dazu natuerlich ganz tief fliegen. ausserdem sind wir noch bei einer kuerbis-anlage vorbei gefahren, wo die im herbst amigs kuerbis-schiessen machen. keine ahnung wie die auf so bloede ideen kommen. dort hats dann auch noch so eine rutschbahn, wo die amigs selbstgemachten schnee runterlassen und man dann runterrutschen kann.

in livermore gibt es einige grosse weinanbaugebiete und weinhersteller, bei denen man fuer ca. 5 dollar weine degustieren kann. natuerlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen und wir fuhren zu dritt dort hin und probierten die shiraz, merlots und cabernets sauvignon aus der gegend. das weinanbaugebiet von livermore ist etwa zu vergleichen mit dem in nappa, falls das jemandem mehr sagen sollte.

hier in livermore wohne ich nun im haus von bob und rosemary. das haus, resp. alle hier, sind in dem typischen amerikanischen baustil, wie man ihn aus den filmen kennt. so richtig haerzig. hier habe ich auch ein gaestezimmer und ein eigenes bad. gestern ging ich dann noch mit bob ins kino, den film „crazy heart“ mit jeff bridges schauen, das ist ein film ueber den country-musiker bad blake. jeff bridges hat fuer seine rolle in dem film den oscar bekommen, diese verleihung habe ich uebrigens ins patterson live am tv gesehen! nice movie!

heute ging ich mit rosemary einkaufen und danach bin ich noch ein wenig durch downtown livermore und zurueck zum haus gelaufen, wo ich uns gute schweizer aelplermagronen gekocht habe. beide fanden es very good. nun riecht natuerlich das ganze haus nach kaese und zwiebeln. 🙂 spaeter gehen wir nochmals ins kino (ist ja sonst nichts besseres los) und schauen uns alice im wunderland an, der neue film mit johnny depp.

morgen gehts auf die grosse reise nach los angeles, unterwegs treffen wir evtl. noch ein oder zwei neffen und nichten von den beiden (kinder von frank, dem sohn von rosa), die glaubich schon mal in der CH waren. dann gehen wir – juhui – in disney-land und danach wollen sie mich nach las vegas bringen. unterwegs wollen wir noch durch einen national park fahren und in las vegas wollen sie dann auch noch einen tag verbringen. alles in allem werde ich noch bis ca. naechstem montag mit den beiden unterwegs sein… danach lassen sie mich dann (hoffentlich 😉 ) wieder gehen. in las vegas werde ich noch ein paar tage laenger bleiben und schauen, ob ich von dort aus evtl. den grand canyon besichtigen kann. danach werde ich mit dem greyhound bus zurueck nach los angeles fahren und die restliche zeit dort verbringen und noch die andere verwandte in chino besuchen, bei der ich ja noch einen stammbaum zu vervollstaendigen habe.



Fotos!

10 03 2010

so, jetzt ists mal zeit fuer ein paar fotos.

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ich und spongebob in NY

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ich und lenny ’sabbersabber‘ kravitz (leider nur bi madame tussauds

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rosemary und ich vor dr golden gate bridge

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ich mid dr rosa vor ihrem mobile-house



witz des tages

9 03 2010

ist wirklich so passiert! (hat mir rosa erzaehlt, aber es ist nicht ihr passiert)

eine frau fragte den arzt, nachdem sie ihr 7tes kind gebar, ob denn da nicht etwas zu machen sei, sie wolle nicht noch mehr kinder. (btw. sie ist strenge katholikin, also geht da nichts mit verhueten und so.)

der arzt: ja, trinken sie orangen-saft.

die frau: okay, wann? davor oder danach?

der arzt: stattdessen.

falls sich jemand fragt, wieso ich soviel schreibe: bob hat hier einen notebook (nein, sogar zwei) die ich jederzeit benutzen darf! und da ich sonst nichts zu tun habe und auf die werte verwandtschaft warten muss… so i’m writing.



es geht doch nichts ueber eine gute (weltweite) Verwandtschaft!

9 03 2010

jaja, das mit den verwandten ist schon lustig, die wollen mich glaubich gar nicht mehr gehen lassen. jedenfalls haben mir rosemary und bob angeboten, mit mir nach los angeles zu fahren, ueber den highway nr. 1 um mich dort bei – wie koennte es anders sein – verwandten abzuliefern. aber nur fuer einen besuch. dann lassen sie mich dann hoffentlich wieder gehen… 🙂

gestern haben wir ein rundfaehrtli hier durch die gegend gemacht, es ist einfach eine wahnsinns gegend da! amazing! wir sind ja hier 2h von SF entfernt und manchmal kommt es mir vor, als ob wir irgendwo durch die CH fahren, einfach ohne die berge. (wobei, es hat ein paar huegeli, weit hinten). im moment ist alles schoen gruen und saftig, anscheinend weil es in der winterzeit viel geregnet hat. hier sind riesige felder mit mandel-baeumen, die gerade bluehen, mit erdbeer-felder oder auch aprikosen-baeumen. alles ist einfach weeeeeeiiit. weit. weit weit. unvorstellbar. die farms schauen aus wie man sie von den amerikanischen filmen her kennt, die kleinen haeusli und riesige staelle ohne seitenwaende, weil es im sommer ja so heiss wird. die kuehe haben ausserdem ventilatoren, eben wegen der hitze. und das sind staelle fuer hunderte von kuehen…! und noch mehr infos fuer meine familie: die silos, die die hier haben, sind einfach riesige haufen, mit ein bitzeli plastik und hunderten von alten reifen drauf. da ist nichts mit walzen und luftdicht zudecken und so… das ist alles im wetter drausen! (und wenn ich sagen riesige haufen, dann meine ich x-meter  hoche! keine ahnung, wie die das zeug dort raufbringen!)

wir haben dann gestern die schwester von rosa und deren mann besucht. it’s funny, wenn man irgendwo mitten in california mit den worten „sooo, chemid inae“ begruesst wird. die beiden sprechen zwar noch auch gutes altes OW-dialekt, aber beide waren noch nie, resp. schon ewig nicht mehr in der CH. ein ur-grosskind von denen ist in einem schwinger-verein hier in californien und als er bei einem buben-schwing-faescht ein zweigli oder so etwas gewonnen hat (die haben von einem kranz gesprochen, aber die kommen ja nicht so draus (wie ich)) hat er seine ur-grossmutter gefragt, ob sie seine kranz-dame sein will und sie musste dann mit ihm tanzen und so. ich habe fotos davon gesehen und es hat ausgesehen wie aecht! 🙂

heute war eigentlich ein trip zum yosemithe national park geplant, aber weils dort snowing ist, haben wir die plaene geaendert und ich bin mit rosemary nach SF gefahren, um alcatraz zu besichtigen. das war vielleicht interessant! man konnte eine audio-tour (die hoergeraetli mit – juhui – deutscher sprache) machen, durch das ganze gefaengnis und hoerte einige gute stories ueber die gefangenen, die waerter, die ausbruchsversuche etc. ausserdem sind wir noch durch China-town gelaufen, die groesste chinesen-ansammlung der welt, ausserhalb von china. und dann haben wir noch das 7stoeckige shoping-center gesehen und juhui, sind mit den cable-cars gefahren.

fuer morgen ist ein donut und kaffe-besuch von rosas beiden bruedern und ihrem sohn geplant. das wird lustig, ich und ein haufen alte leute. (um es euch zu veranschaulichen: rosa wird dieses jahr 90, ist aber sehrsehr ruestig, und ihre tochter rosemary ist um die 70ig, aber auch mega ruestig, das ich sie eigentlich 20 jahre juenger schaetzen wuerde.)

ich geniesse es sehr hier, es ist warm (aetsch!!) und schoen. und die verwoehnen mich so richtig! 🙂 und sie lassen meine family zu hause schoen gruessen!



San Francisco is amazing

7 03 2010

Gestern bin ich also in SF angekommen, nachdem ich sehr froh war, big apple endlich hinter mir zu lassen.

meine entfernte verwandte rosemary und ihr mann bob haben mich am flughafen abgeholt und wir haben dann gleich eine autotour durch SF gemacht, sind ueber die golden gate bridge gefahren und sind am pier 39 entlang gelaufen. das wetter ist super hier (in NY wars saukalt). ich wohne hier bei der mutter von rosemary, bei rosa, sie lebt in einer mobile-house-anlage in patterson, das ist ca. 2 autostunden von SF entfernt. sie spricht noch gutes altes sachlser-dialekt, was noch recht gut erhalten ist. es macht spass und ich freue mich auf all die sachen und personen, die sie mir noch vorstellen wollen.



Landei goes New York City

5 03 2010

Nach zwei Tagen in dieser riesen Stadt kann ich nun sagen: Juhui, ich habe die Freiheitsstatue gesehen, bin mit dem Sightseeing-Doppeldecker Bus durch Downtown NY gefahren, ich war auf dem Times Square, ich war zuoberst auf dem Rockefeller Center (72th Floor, glaub ich), ich habe ein Broadway Musical gesehen (West side Story), ich habe ein Foto mit Sponge Bob gemacht (Jenny, er laesst dich schoen gruessen!), ich war in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, ich war im Planet Hollywood essen, ich habe eine Bootstour around the City gemacht und ich bin mit der Subway gefahren. Fehlt nun noch irgendwas? Nein. Mehr geht naehmlich nicht! (Gut, im Central Park war ich noch nicht, aber das kann ich morgen noch nachholen. )

Mein Eindruck der Stadt ist: Alles ist Big, alles blinkt, alles mach Laerm, ueberall hats Leute, alle wollen dir irgendeinen Prospekt andrehen, etc. Man hat eigentlich nie Ruhe. Und das ist, was mir im Moment fehlt. Deshalb habe ich beschlossen, morgen vor allem zu schlafen und mich vom Jet Lag zu erholen. Die ueber 14 Std. Reisezeit am Dienstag konnte ich gestern schoen an meinen Augenringen ablesen… Bin recht erschrocken, als ich in den Spiegel schaute…

Gestern Abend hatte ich grossen Durst nach einem Bier. Deshalb lief ich ein wenig durch die Strassen (durch die, die nicht so fest blinken), auf der Suche nach einer anstaendigen Bar. So fand ich ein gemuetliches Irish Pub, etwa 10 Strassen weiter von meinem Hostel. Ich ging rein, setzte mich an die Bar, bestellte ein Budwiser und keine Minute spaeter hatte ich schon Gesellschaft. It was a really funny evening, und was soll ich sagen, ich habe jetzt einen neuen Facebook Freund. hihi. (Und er wuerde sehr gerne in die CH auswandern, nur weil ich ihm von der Fasnacht erzaehlt habe.)

Ich habe irgendwie immer noch nicht so richtig begriffen, dass ich nicht auf einer Staedtereise bin, sondern eben laenger unterwegs. Auch wenn ich es noch so oft hier den Leuten erzaehle und die dann „very jealus“ sind, so ganz realised habe ich es eben noch nicht. Aber das wird schon noch.

Apropos Jet Lag: Vorhin war ich ja im Musical, und ich hatte so mit der Muedigkeit zu kaempfen, dass ich die Haelfte des Musicals (immer dann wenn die ruhigeren Songs kamen) verschlafen habe… Ehrlich gesagt habe ich die Story nicht ganz verstanden, aber das kann auch an der Sprache liegen… 🙂

So, das muss reichen fuer den Moment, das naechste Mal melde ich mich warscheindlich aus San Francisco, ich hoffe, dort wird es etwas waermer…