Darwin

25 05 2010
Viel gibts von den letzten paar Tagen zwar nicht zu berichten, aber auch das kann ich in einem Beitrag festhalten.
Wie ja schon erwähnt, hat mir die Hitze hier recht zu schaffen gemacht, dass ich davon abgesehen habe, teure Touren in die National Parks hier in der Umgebung zu machen.
Ich habe mir lieber das Städtli angesehen, zwar nicht zu Fuss (*schwitz*), nein in einem klimatisierten Bus. Oder habe mich in den Park gesetzt. Dort kommen allerdings bei Sonnenuntergang (dazu später mehr) nicht nur die Fledermäuse raus, sondern auch die besoffenen Aborigenies. Das ist ja das traurige hier an den Eingeborenen. Ich habe in Darwin alleine schon mehr gesehen als in den ganzen 6 Wochen davor zusammen, aber hier in der Stadt sind viele von ihnen dem Alkohol verfallen oder machen sonst einen verwilderten Eindruck.

Am Sonntag war ich am Mindill-Beach und bin den ganzen Nachmittag am menschenleeren Strand gelegen und habe gelesen. So gegen 17 Uhr habe ich plötzlich gemerkt, dass ganz viele Leute am Strand rumlaufen, ich aber die einzige bin, die im Bikini rumliegt. Habe mich dann angezogen und geschaut, was der Grund für diese Menschenmassen ist. Es war der Mindill-Beach Sunset-Market, der jeden Sonntag und Donnerstag dort stattfindet. Dort gibts unzählige Stände mit Kunst und Handarbeiten (vieles davon ist Aborigenie-Kunst) und auch viele Stände mit Essen aus der ganzen Welt. Und Menschen hatte es dort!! (Ich weiss nicht, wo die sich tagsüber alle verstecken!) Vor Sonnenuntergang habe ich mich dann auf eine Sanddüne gesetzt um den wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten. Ich war allerdings nicht die einzige. Viele viele andere Menschen wollten dasselbe sehen. Wir wurden alle nicht enttäuscht. Ein Sonnenuntergang wie im Bilderbuch! Als das Spektakel sich langsam dem Ende neigte und die Sonne hinter dem Horizont verschwand, ging ein begeistertes raunen durch die Menge. Es hat wohl nicht mehr viel gefehlt und die Leute hätten applaudiert…
Sehet selbst:

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Am Samstag habe ich mir das „Crocosaurus-Cove“ hier im Städtli angeschaut. Das ist ein Krokodil- Schildkröten und Reptilien-Haus. (Meine grösste Nichte hätte wohl einen grossen Bogen um dieses Haus gemacht…) Dort könnte man mit Krokodilen schwimmen und wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, diese auch füttern und halten. Ich konnte immerhin ein Baby-Krokodil streicheln. Und habe einer Schlange zugesehen, wie sie eine Ratte gegessen hat… Urgh. Aber interessant wars schon! Nach den Bildern, die ich in Cairns geshenen habe, mit Schlagen die Känguruhs etc. gegessen haben, habe ich mich schon gefragt, wie so eine lange dünne Schlange ein anderes, grösseres Tier in sich reinstopft. (Btw: Bei einem Schlangen-Käfig bei der Reptilien-Ausstellung war auch ein Bericht zu lesen, dass eine Schlange einen Hund gefressen habe, der schwerer war als sie selber und dass die Schlange mehr als eine Woche zum verdauen brauchte.) Falls jemand Fotos von diesem grusligen Spektakel sehen will, kann man mir ein Mail schreiben. (Ich sehe davon ab die Bilder hier zu zeigen, weil Schwangere und Minderjährige mitlesen…)

Später konnte ich dann auch noch selber eine Schlange halten (natürlich nicht dieselbe, die vorher die Ratte gefressen hat!). Es war gar nicht ecklig, die Schlange hat sich eher wie ein Spielzeug aus Gummi angefühlt, das man leicht verbiegen kann.

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Letzte Nacht, bzw. heute früh um 5.10 Uhr, hatten wir noch etwas „äktschen“ hier im Hostel. Nämlich ging ganz plötzlich der Feueralarm los. Hmm… im Halbschlaf brachte ich es dann fertig, die linke Kontaktlinse einzusetzen und danach Einäugig meine Tasche (inkl. Netbook natürlich, wäre ja schade um all die schönen Fotos) zu nehmen und sich mit allen anderen ca. 200 Hostelgästen zum Ausgang zu begeben. Dort mussten wir im Hinterhof warten und weil ich mich zusammen mit einem Zimmergspändli (aus Deutschland natürlich…) ganz nach vorne zum Zaun gedrängt hatte, konnten wir das Feuerwehrauto beobachten. Und einen Feuerwehrmann, der gelangweilt auf der anderen Strassenseite stand und das Gebäude beobachtet hat. Auch wir konnten keinen Rauch oder sowas entdecken und nach ca. 15 Minuten wurde Entwarnung gegeben und wir durften wieder auf unsere Zimmer. (Ich bin hier auf einer Etage, wos nur Zimmer für Frauen hat, mit jeweils einem Gemeinschaftsbad an jedem Ende des Ganges. Und ihr könnt euch ja vorstellen, dass nachdem wir wieder reindurften, natürlich erstmal alle WC’s besetzt waren…) 🙂

Morgen gehts weiter nach Alice Springs, wo mich angeblich wieder kühlere Temperaturen (und auch der Ayers Rock, die Olgas und der Kings Canyon) erwarten. Bin gespannt!



From „Gheeeens“ to Darwin

21 05 2010

Nebst dem saukuulen Tauchkurs habe ich während meinen 10 Tagen in Cairns nicht viel gemacht: In der City rumlaufen, shopping, am Meer an der Esplanade rumhängen, lesen oder einfach nur im Hostel relaxen. Am Sonntag habe ich allerdings noch eine kleine Tour nach Kuranda gemacht. Das ist ein kleines Dörfli mitten im Regenwald und total auf Touristen ausgerichtet, sprich tonnenweise Shops, Marktstände und Restaurants. Es gab auch noch eine Schmetterling-Zucht, ein Koala-Garten und ein Vogel-Park, aber ich hab mir das gespart (vor allem den Eintritt dafür). Und man konnte auf diversen kleinen Wegen durch den weltweit ältesten Regenwald laufen. Das habe ich natürlich gemacht, war ja auch gratis. 🙂 Kuranda an sich war eigentlich nicht so besonders, viel mehr beeindruckt hat mich aber der Weg dorthin und zurück, resp. die Transportmittel.

Hingefahren bin ich nämlich mit der Seilbahn, direkt über dem Regenwald. Das war wirklich ein Erlebnis (diese Attraktion hat auch schon Preise gewonnen), man sieht den Regenwald von oben und kann sich so ein Bild machen, wie weit und gross der eigentlich ist. Wohin man schaut, nur grün. Wahnsinn! Auch die Aussicht auf Cairns, die umliegenden Dörfer, Smithfield (ein Goldfeld) und das Meer waren atemberaubend.

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Zurück fuhr ich dann mit dem Zug, der Nostalgischen „Scenic Rail“. Die Zugstrecke führt über hohe Schluchten, vorbei an meterhohen Felsen und an Wasserfällen und es werden unterwegs einige Informationen von der Geschichte dieser Bahnstrecke erzählt. Es war schon ganz eindrücklich, weil die Männer, die vor ca. 120 Jahren am Bau beteiligt waren, nicht besonders komfortable Umstände genossen und die Baustellen sehr gefährlich waren.

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Es war zwar ganz schön, aber weil diese Fahrt zurück total 2 Stunden dauerte, es warm war und der Zug nicht besonders schnell, wird man halt sehr schläfrig. (Ich bin ja auch nur das Kind meiner Eltern…)

Ich war auch noch im historischen Museum in Cairns (weils so günstig war) und weil ich der einzige Besucher dort war, habe ich auch grad noch eine persönliche Führung bekommen. 🙂 Mein persönlicher Guide hat mir einiges über die Anfänge der Stadt erzählt und mir viele Gegenstände und Werkzeuge von früher gezeigt. Wirklich erstaunt haben mich diese Dinge nicht, weil ja alles europäischen Ursprung hat und unsereiner solche Sachen schon mind. einmal im Ballenberg gesehen hat. 🙂 Nebstdem hatte er aber noch Bilder von Schlangen zu bieten, die gerade ein Tier verschluckt hatten: Hunde, Katzen, Wallabies oder ein ganzes Känguruh. Eine Schlange hat sogar einen Plüsch-Hasen verschluckt… Das war wohl nicht so ergibig.

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Das sei angeblich früher (vor der Elekrizität) ein Kühlschrank gewesen. Oben Eis rein, in der Mitte die zu kühlenden Lebensmittel und zu unterst ein Topf für das geschmolzene Eiswasser.

In Cairns gabs auch noch den „Swiss Cake and Coffe Shop“ und das „SwissIn“ (ein Restaurant) und natürlich musste ich beides ausprobieren. Das Gipfeli und der Kaffee im Cake- and Coffee-Shop waren nicht so wirklich schweizerisch, aber das Zürcher Gschnätzlete im SwissIn dafür umso mehr. Ausserdem kam ich mir in dem Restaurant vor wie im Kreuz in Sachseln (ich war der einzige Gast) und die Preise auf der Menükarte waren auch schweizerisch (sauteuer!).

Am Mittwoch flog ich von Cairns („Gheeeens“) nach Darwin („Darwin“) und logiere in einem Hostel zmitzt in der City. Wobei City ein bitzeli übertrieben ist. Ich bin sehr froh, dasss ich nicht weit laufen muss um irgendwo hinzukommen, weil es ist sooo warm und wahnsinnig tüppig. Man hat das Gefühl, beim Laufen ständig vor sich hin blasen zu müssen um überhaupt vorwärts zu kommen. So tüppig ist es hier. Am Besten geht man einfach von Shop zu Shop weil die sind so schön klimatisiert.

Ich bleibe nun hier bis nächsten Mittwoch, weil ich erst dann einen Platz im Zug nach Alice Springs ergattern konnte. (Der Zug heisst „The Ghan“ und fährt nur zweimal wöchentlich.) Nun schaue ich mal, wie ich die nächsten paar Tage hier noch verbringen kann.

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I’m a diver!!

13 05 2010

Ihr dürft mich jetzt von und zu Level 1 open water Diver nennen! Habe die letzten 4 Tage einen Tauchkurs absolviert und heute doch tatsächlich die Zertifikation zum Tauchen bekommen. Das waren vier anstrengende Tage! Am Montag und Dienstag hatte ich jeweils einen halben Tag Theorie und am anderen halben Tag übten wir im Übungspool. Die Theorie bestand eigentlich aus DVD schauen und zuhören, was unser Instruktor so zu sagen hat und als Hausaufgabe ein Tauch-Buch mit 6 Kapiteln zu lesen und am Ende jedes Kapitels die 20 Fragen zu beantworten. Am Dienstag Nachmittag hatten wir dann die Theorie-Prüfung, vor der ich ein bitzeli Bammel hatte (zu unrecht) weil, naja so eine Prüfung auf English… hmm… aber glücklicherweise war das eine Multiple-Choice-Prüfung (Antworten waren schon vorgegeben, man musste nur die richtige ankreuzen) und so bestand ich die Prüfung mit nur 3 Fehlern (bei 50 Fragen).

Gestern und heute gings dann raus aufs Meer. Besser gesagt: Raus aufs weltberühmte Great Barrier Reef!! Das war der Hammer! Wir hatten pro Tag zwei Tauchgänge und gestern bestanden die auch mehr oder weniger aus Übungen, zum Beispiel mussten wir auf 12m unter Wasser unsere Schwimmbrillen ab- und wieder anziehen, den Luftschlauch (ich kenne die deutschen Namen für das Zeug nicht… in englisch heisst der Schlauch „Regulator“) und auch das Gstältli und den Gewicht-Gurt ab- und wieder anziehen. Und wir mussten demonstrieren, was machen, wenn unser Gspändli mal keine Luft mehr haben sollte. (Man muss seinem Gspändli seinen zweiten Regulator in den Mund schieben und langsam nach oben gehen. Dass das auch nicht ganz ohne ist, habe ich selber erlebt, nämlich wenn das Gspändli so doof ist und einem das Mundstück zunderobsi in den Mund schiebt, weil dann atmet man nämlich nicht Luft sondern Wasser…)
Nebst diesen „skills“ konnten wir (ich spreche da von meinem beiden Tauchkurs-Gspändli-Görls und mir) gestern das Tauchen und das Reef noch gar nicht so sehr geniessen. Auch waren wir ja noch zu unsicher und mussten uns recht darauf konzentrieren alles richtig zu machen. (das heisst: immer zu atmen und zu „equalizen“ d.h. Luftdruck im Kopf ausgleichen).

Heute wars dann dafür um so besser. Ich war schon um einiges sicherer unter Wasser und ich habe unglaublich viele verschiedene Fische gesehen! Häi, war das kuuul!!! Sowas muss man erlebt haben. Leider habe ich keine Schildkröten und auch Nemo nicht geshen, aber dafür viele andere Lustige Tierchen, über die halt noch kein Trickfilm gemacht wurde. 🙂
Hier ein paar Eindrücke:

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Yeah, I’m a diver!

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Mit unserem Instruktor (ich bin 2.v.l.)

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das ist ein irgendwas pineapple ding, ich weiss den Namen nicht mehr, das lag da so rum und wir konnten es halten

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Richtig gute Fotos von den Fischen hats halt keine gegeben, weils Fotografieren unter Wasser so eine Sache für sich ist, aber unter diesem Link könnt ihr schöne Fotos vom Reef anschauen.

Übrigens bin ich ja jetzt in Cairns (die einheimischen sagen so lustig „gheeeeens“) wo ich sicher noch bis mitte nächste Woche bleiben werde, weil erstens ist das Hostel so günstig (14Dollar pro Nacht), zweitens gibts hier gratis Internet (juhui, skypeeeen!!!) und drittens kann ich mich noch nicht so ganz entscheiden, wohin ich nachher will und wie ich dorthin gehen könnte/sollte/kann (selbstverständlich will ich nicht gehen, sondern fliegen oder fahren).



River Raften

9 05 2010

Am Freitag war ich River Raften auf dem Tully River. Das war der absolute Hammer!! Ihr dürft dreimal raten, wer schon nach dem ersten Hindernis vom Boot gefallen ist…Wir sind nicht nur über viele verschiedene Hindernisse und zwischen engen Felsen durchgeschifft, nein, ich musste auch noch von einem 4m Felsen ins Wasser gumpen. Ich hatte eine lustige Gruppe mit guten Leuten getroffen und einem gutaussehenden Guide. 🙂

Hier ein paar Bilder:
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Übrigens konnte ich dabei auch grad den Spass mit etwas Nützlichem verbinden: Weil, was macht man mit einem Shirt, das man tagszuvor bei einer Wanderung durch einen National Park verschwitzt hat und erst gerade 2 Tage vorher die ganze Wäsche gewaschen hat? Na? Genau – man zieht das Shirt zum River Raften an, danach ists nämlich wieder sauber. 🙂

Als ich nachher meiner Mutter per SMS mitgeteilt habe, dass ich den Spass überlebt habe, hat sie gesagt, dass sie das auch gerne einmal machen würde.
(Oder habe ich das etwas falsch verstanden?)



Fraser Island und Townsville

3 05 2010

Und schon wieder ein neuer Beitrag! Ich muss nämlich unbedingt von meinem Ausflug nach Fraser Island berichten, bevor ichs wieder vergesse und ich wieder lange nicht internetlen kann.

Ich war ja eben letzte Woche 3 Tage in Hervey Bay und wie ich ja schon geschrieben habe, kann man von dort aus sehr gut auf die weltweit grösste Sandinsel Fraser Island gelangen. Ich habe am Samstag eine Eintagestour auf Fraser gemacht, bei der ich von einem Guide viel interessantes und wissenswertes über die Insel gehört habe. (Und das Mittagessen war im Preis inkl.) Man schifft da also mit einer Fähre rüber und kann auf der ganzen Insel nur mit Allrad-Antriebs-Autos fahren, weil eben, die ganze Insel besteht aus Sand. Das ist schon kuul, in einem 4WD-Monsterbus zu sitzen, während der Fahrer über all die Schlaglöcher und die unebene Sandstrasse düst. Und man weiss ganz genau, dass er das schon seeehr oft gemacht hat und man darum vollstes Vertrauen in ihn haben kann. Diese Insel ist wirklich ein Erlebnis. Sie hat über einen Regenwald und einem Sand-Highway vieles zu bieten. Durch den Wald wurden wir auch zu Fuss ein wenig herumgeführt, der Guide hat uns spezielle Bäume gezeigt, viele ohne Rinde (was auch der Grund dafür ist, wieso es dort keinen Borkenkäfer gibt, aha, wieder was gelernt) und auch gezeigt, wie die früheren Bewohner aus verdürrten (waren es Farnblätter? Ich weiss es nicht mehr) riesigen Blättern Wasserkörbe gebaut haben. Ausserdem lag der spezielle Duft von Eukalyptus in der Luft, entsprechende Bäume gibts dort nämlich zu Hauf. Es war eine seeeehr beruhigende, ja schier relaxte Stimmung in dem Wald. Totale stille, kein Wind, irgendwo das stumme Plätschern eines kleinen Bächlein in einem Sandbeet, ganz entfernt ein paar Vögel, die zwitschern. Irgendwie verzaubert… Weiter konnten wir noch im Lake McKenzie baden gehen (ich habe allerdings nur die Füsse reingestreckt, weils grad nicht so gut ausgesehen hat, wettertechnisch). Das ist der bekanntestes See dort und hat auch etwas magisches, beruhigendes, relaxtes an sich. Oke, grundsätzlich ists ein grosser Tümpel zmitzt auf der Insel, der sich wunderbar als Postkarten-Motiv eignet. Ein elendlanger Highway führt auf einer Seite der Insel am ganzen Strand entlang. Das war kuul. Dort konnte der Fahrer mal so richtig Gas geben. Auf der rechten Seite der Ozean, auf der Linken die Sanddünen und dazwischen Wochenend-Verkehr ausschliesslich mit 4WD-Autos. 🙂 das muss man sich mal vorstellen. Auf dieser Strecke gabs noch zwei spezielle Sachen zu besichtigen: Zum einen der Eli Creek, das ist ein Fluss, der irgendwo aus der Insel zum Meer fliesst und ganz schön erfrischend ist. Und dann gabs noch ein Schiffs-Wrack, das vor glaubich ca. 50 Jahren dort an die Küste gespült wurde und sich nun auch unglaublich gut als Postkarten-Motiv eignet. Bevor wir am späteren Nachmittag wieder den Weg zurück zur Fähre in den angriff nahmen, konnten wir uns auf der (einzigen? Keine Ahnung) Hotelanlage die Füsse vertreten und dort war ein extrem lautes und wirres Gekreische von sehr vielen Papageien zu hören, die sich auf Palmenkronen gegenseitig übertönten. War ganz speziell, ich kenne das ja sonst nur von Krähen. Herrlich abgerundet wurde mein Ausflug dann, als ich auf der Fähre wartend, Zeuge eines wunderschönen Sonnenunterganges wurde. Hach. Ich glaube, das Paradies ist nicht mehr weit entfernt von hier… 😉
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am Lake McKenzie

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Highway über den Strand

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das Schiff-Wrack

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hach, der Sonnenuntergang

Hier noch ein Witz von unserem lustigen Tour-Guide: Was ist der Unterschied zwischen einem Passagier und einem Auto-Stöppler? 2 Minuten.

Mittlerweilen (nach einer laaaangen 15stündigen Busfahrt) bin ich in Townsville angekommen. Das ist eine kleine Stadt, südlich von Cairns und ich werde sie immer als ein unglaublich verschlafenes Kaff in Erinnerung behalten, weil: morgen fahre ich weiter und die zwei Tage an denen ich nun hier war, sind Sonntag und Montag-Feiertag (Labour Day) und demzufolge (wobei das ja nicht in ganz Australien so ist) alle Läden geschlossen waren. Da man hier nicht besonders viel unternehmen kann, ausser Ausflüge auf die Magnetic Island oder ans Great Barrier Reef, habe ich eben beschlossen wieder weiter zu fahren. Weil: ans Reef will ich dann von Cairns aus und Inseln werde ich wohl in Indonesien genug sehen und ich möchte danach endlich mal ins Landesinnere (sprich durch die Mitte.) Eine kleine Unternehmung, die nichts kostet habe ich jedoch heute Vormittag schon gemacht: Ich bin auf den hiesigen Castle-Hill gewandert. Das ist der Haus-Berg und man kann da ca. Eine Stunde über viele viele viele steile Stufen hinaufsteigen und hat zuoberst eine atemberaubende Aussicht. Der Aufstieg war zwar anstrengend (man könnte auch mit dem Auto hochfahren, aber hey, wer bin ich denn…!?!) es ist sooo heiss hier und ich hab mich doch schon lange nicht mehr sportlich betätigt. Aber ich habs dennoch geschafft und habe die Aussicht sehr genossen.

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da bin ich heute rauf geklettert

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das ist die Aussicht auf Townsville

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