adee hang-loose…

10 04 2010

ja und schon sind sie vorüber, die zwei Wochen auf Hawaii… Mit ein wenig wehmütigen und doch auch vorfreudigen Gefühlen mache ich mich nun auf den Weg nach good old „Down Under“.

In der letzten Woche war ich doch wieder etwas aktiver als in der vorherigen Woche.
An einem Tag war ich in Pearl Harbor und habe mir das U-Boot „Bowfin“ aus den Kriegszeiten angesehen und auch das Aviation-Museum auf Ford-Island. Es war ganz interessant. Aber das ist auch schon alles. Ich interessiere mich ja schon für Geschichte, aber das war mir einfach etwas zu sehr militärisch. Was ich sagen kann, es war seehr interessant, ein solches U-Boot zu sehen, weil innen drinn ja überhaupt kein Platz für so viele Leute zu sein scheint und es mir unmöglich erscheint, Tage, geschweige denn Wochen, darin zu leben. Die Männer mussten sogar in Schichten schlafen, da es nicht genug Betten für alle hatte…
Dass ich im Waimea-Natural-Park war, habe ich ja schon geschrieben.
Mitte Woche fuhr ich mit zwei Hostel-Gspändli mit dem Bus zum nahe gelegenen „Hanauma Bay“. Dort hats im Meer direkt am Strand ein grosses Korallen-Riff, wo man schnorcheln kann. Dafür bezahlt man allerdings $7.50 Eintritt, weils ein National-Park ist, und man muss zuerst einen Film schauen, bei dem einem eingetrichtert wird, dass man nicht auf das Riff stehen darf, weil man sonst den Lebensraum der dort ansässigen Fische zerstören würde etc. Und dann konnten wir dort schnorcheln. Das war vielleicht kuul! Wir haben viele verschiedene Fische gesehen, in allen Farben, Grössen und Formen. Dort haben wir dann auch den ganzen Tag am Strand rum gelegen und uns mächtig bräunen lassen.
Hier ein Foto vom Hanauma Bay
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Vorgestern habe ich mit der Holländerin, die auch im Hostel war, zwei Roller gemietet und wir sind damit zum „Waimanalo Beach“ gefahren. Um dorthin zu kommen mussten wir uns zwar 1,5 Stunden den Wind um die Ohren sausen lassen, aber das wars total wert. Nicht nur, dass wir auf einer Strasse fuhren, die direkt an der Küste entlang führte, nein, der Beach war auch das absolute Paradies! Grünes Meer, weisser Strand, blauer Himmel, strahlende Sonne und endlich mal keine Wolke in Sicht! So stellt man sich Hawaii vor! Dass es dort auch gaaanz wenig Leute hatte, muss auch noch erwähnt werden. Dort haben wir uns dann auch ein paar Stunden von der Sonne bräunen lassen.
Hier ein paar Fotos dazu:

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hier entlang führte die Strasse, auf der wir fuhren… 🙂

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zwei unerschrockene Scooter-Fahrerinnen, die an diesem Tag zwei gaaaanz gute Schutzengel dabei hatten… 😉

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that’s me on the road! (womit auch das mit dem Schutzengel erklärt ist…)



Ich und die Schtars

8 04 2010

Hier in den USA trifft man ja an jedem Ecken berühmte Personen, sogenannte S(ch)tars. Könnte man meinen. Ist auch so. Ich habe nämlich nicht nur die Schtars auf dem Hollywoodbulevard gezählt, sondern auch noch richtige Schtars gesehen, jaja, man staune.

Als ich nämlich mit dem Sightseeingbus in L.A. über den Rodeo Drive fuhr, kam mir da plötzlich so ein Typ auf dem Trottoir, der doch sehr natürlich und so unbewacht rüber kam, so extrem bekannt vor. Ja und dann kam mir in den Sinn, das ist doch Adam Sandler! Als ich das geschnallt habe, waren wir dann leider mit dem Bus schon wieder 10 Meter weiter und als mir in den Sinn kam, evtl. ein Foto zu machen, waren wir schon viel zu weit.

An der gleichen Strasse konnten wir dann eine halbe Stunde die Füsse vertreten, wo wir dann auch die Fotos vor dem Pretty-Woman-Hotel gemacht haben. Da fiel uns eine Gruppe mit Leuten auf, die so riesige Kameras hatten, Scheinwerfer und allerlei so lustige Sachen und wir merkten, aha, das ist eine Film-Crew. Nach weiterem rumfragen erfuhren wir, das Jennifer Aniston gerade dort einen Film am drehen sei. Wir haben sie zwar nicht gesehen, aber ich kann jetzt sagen: ich war gleichzeitig wie Jennifer Aniston auf dem Rodeo Drive. (und auch mit Adam Sandler.)

Hier auf Hawaii könnte man meinen, sei man mal sicher vor den Schtars, aber nein, nicht mal hier lassen sie einem in Ruhe. Als wir kürzlich auf dem Weg zum Diamonds Head waren, fiel uns ein Sattelschlepper auf, der vorne eine Filmcrew und hinten ein teures Auto hatte. Wir hatten uns nichts weiter gedacht und sind unserem Ziel entgegen gewandert.
Am späteren Nachmittag überquerte ich nochmal dieselbe Strasse und sah zufällig dasselbe Gefährt nochmal und ich achtete mich dabei genau darauf, wer denn hinter dem Steuer von dem gefilmten Auto sitzt und es war kein geringerer als George „Nespresso, what else?!“ Clooney. *Lechtz*. Jaja. Allen, denen ich danach davon erzählt habe, haben gesagt gekreischt: whaaaaat, tschortsch kluuuuuniiii???? on the same time like me on the island???? wwwoooowww!

Hihi, ja, das ist wirklich wow!

(auch da kams mir dann leider auch viel zu spät in den Sinn, dass ich davon ja ein Beweisfoto benötigen täte…)

Heute hat mir jemand erzählt, dass er sich kürzlich von seiner Freundin getrennt habe. Anscheinend hat er mich also auch gesehen. 🙂



Hawaii

6 04 2010

Wenn man sich Hawaii so vorstellt, sieht man eine Insel, immer schönes Wetter, schön warm, nie Regen, alles exotisch und viele gutaussehnde Surfer.

Nundenn, leider ist dem halt nicht so. seit ein paar Tagen geniesse ich mein nichtstun bei Regen und Wind (was meinem Sonnenbrand, den ich mir am ersten Tag eingeholt habe und einer Lichtdermatose im Gesicht (bitte googeln, wenn man wissen will was das ist) eigentlich recht gut bekommen ist) und verbringe so die Tage mit Joggen (man lese und staune), mit lesen (nur englische Bücher natürlich), internetlen, computerspielen (ich kenne jetzt die Regeln vom Spiel „Hearts“ und habe auch schon zwei mal gewonnen!! das mache mir mal einer nach!) und mich mit den Leuten hier im Hostel unterhalten. Hier sind sehr viele alleinreisende, und mit denen kommt man halt schneller in kontakt, als mit „Gruppen-reisenden“. Hier habe ich auch die ersten Schweizer kennen gelernt: zuerst war da eine von Wollerau SZ, danach zwei von Baden AG und jetzt einer vom Kt. Thurgau. Wir habens hier sehr lustig, es ist ein wirklich gutes und empfehlenswertes Hostel.

Natürlich unternehme ich zwischendurch auch was. So war ich schon auf dem Diamonds Head, einem Kratergipfel(i), von dem aus man eine wahnsinns Aussicht auf Honolulu, den Ozean und das Hinterland hat. Dann war ich noch im Honolulu-Zoo, wobei der nicht viel Neues zu bieten hat und noch an ein paar von diesen vielen Stränden hier rund um die Insel. Heute habe ich noch meine bisher beste Tour hier gemacht: Ich war im Waimea-Waterfall-Park. Das ist ein Naturpark, wo man tropische Flora und Fauna bestaunen kann (es ist unglaublich, welche schöne Blumen hier blühen, kuriose Bäume wachsen und sonderbare Meldoien von den Vögel zu hören sind.) Am Ende des Parks war dann noch ein Wasserfall, der berühmt ist aus der Fernseh-Serie „Lost“. Die kenn ich zwar nicht, aber für Original-Filmschauplätze bin ich ja immer zu haben.

Letzten Samstag wollte ich meinen Geburtstag eigentlich nicht gross zelebrieren. Ich habe mich sehr über die vielen SMS und Mails gefreut, aber es ist halt schon nicht dasselbe, wenn nicht die „eigenen“ Leute da sind, und mit einem feiern. Ich habe den Tag joggend (man lese und staune schon wieder) und im Starbucks (guter Kaffee, juhui) und am Strand (trotz Regen) verbracht. Am Abend habe ich mir noch den zweiten Teil von Lord of the Rings im TV reingezogen, nachdem ich am Vorabend schon den ersten Teil gesehen habe. (In erster Linie habe ich nur Gemetzel und unverständliches Zeugs gesehen) Währenddem habe ich einen Blumenstrauss von meinem Boy-Friend gesendet erhalten, zusammen mit einer Flasche Champagner, die ich dann mit einer Österreicherin und einem New York-Schweden getütscht habe. So habe ich einen wirklich richtig gemütlichen Geburtstag verbracht.

Da ich jetzt die ganzen zwei Wochen im selben Hostel verbringe, sehe ich viele Leute kommen und gehen. Mir macht das Spass und ich bin auch mitterweilen schon fast ein wenig „zu Hause“ da. Gestern habe ich schon den zweiten allwöchentlichen Sonntag-Grill-Abend hier erlebt und es war ein seeeehr lustiger, feucht fröhlicher Abend, mit einem hauffen Leute aus der ganzen Welt (vor allem Europa), englischen Witzen und amerikanischem Wein und Bier.

Hier habe ich auch eine Holländerin kennen gelernt, die gleich alt ist wie ich, und in ungefähr der gleichen Zeit wie ich eine ganz ähnliche Weltreise macht. Deshalb werde ich sie ziemlich sicher zwischen Juli und mitte August in Indonesien wieder treffen.

Hier noch ein Foto vom einzigen schoggi Osterhasen, den ich weit und breit gesehen habe und ich mir selber (im Sand natürlich) verstecken musste.
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Und das bin ich, am kämpfen gegen die groossen Wellen.
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