Hawaii
6 04 2010Wenn man sich Hawaii so vorstellt, sieht man eine Insel, immer schönes Wetter, schön warm, nie Regen, alles exotisch und viele gutaussehnde Surfer.
Nundenn, leider ist dem halt nicht so. seit ein paar Tagen geniesse ich mein nichtstun bei Regen und Wind (was meinem Sonnenbrand, den ich mir am ersten Tag eingeholt habe und einer Lichtdermatose im Gesicht (bitte googeln, wenn man wissen will was das ist) eigentlich recht gut bekommen ist) und verbringe so die Tage mit Joggen (man lese und staune), mit lesen (nur englische Bücher natürlich), internetlen, computerspielen (ich kenne jetzt die Regeln vom Spiel „Hearts“ und habe auch schon zwei mal gewonnen!! das mache mir mal einer nach!) und mich mit den Leuten hier im Hostel unterhalten. Hier sind sehr viele alleinreisende, und mit denen kommt man halt schneller in kontakt, als mit „Gruppen-reisenden“. Hier habe ich auch die ersten Schweizer kennen gelernt: zuerst war da eine von Wollerau SZ, danach zwei von Baden AG und jetzt einer vom Kt. Thurgau. Wir habens hier sehr lustig, es ist ein wirklich gutes und empfehlenswertes Hostel.
Natürlich unternehme ich zwischendurch auch was. So war ich schon auf dem Diamonds Head, einem Kratergipfel(i), von dem aus man eine wahnsinns Aussicht auf Honolulu, den Ozean und das Hinterland hat. Dann war ich noch im Honolulu-Zoo, wobei der nicht viel Neues zu bieten hat und noch an ein paar von diesen vielen Stränden hier rund um die Insel. Heute habe ich noch meine bisher beste Tour hier gemacht: Ich war im Waimea-Waterfall-Park. Das ist ein Naturpark, wo man tropische Flora und Fauna bestaunen kann (es ist unglaublich, welche schöne Blumen hier blühen, kuriose Bäume wachsen und sonderbare Meldoien von den Vögel zu hören sind.) Am Ende des Parks war dann noch ein Wasserfall, der berühmt ist aus der Fernseh-Serie „Lost“. Die kenn ich zwar nicht, aber für Original-Filmschauplätze bin ich ja immer zu haben.
Letzten Samstag wollte ich meinen Geburtstag eigentlich nicht gross zelebrieren. Ich habe mich sehr über die vielen SMS und Mails gefreut, aber es ist halt schon nicht dasselbe, wenn nicht die „eigenen“ Leute da sind, und mit einem feiern. Ich habe den Tag joggend (man lese und staune schon wieder) und im Starbucks (guter Kaffee, juhui) und am Strand (trotz Regen) verbracht. Am Abend habe ich mir noch den zweiten Teil von Lord of the Rings im TV reingezogen, nachdem ich am Vorabend schon den ersten Teil gesehen habe. (In erster Linie habe ich nur Gemetzel und unverständliches Zeugs gesehen) Währenddem habe ich einen Blumenstrauss von meinem Boy-Friend gesendet erhalten, zusammen mit einer Flasche Champagner, die ich dann mit einer Österreicherin und einem New York-Schweden getütscht habe. So habe ich einen wirklich richtig gemütlichen Geburtstag verbracht.
Da ich jetzt die ganzen zwei Wochen im selben Hostel verbringe, sehe ich viele Leute kommen und gehen. Mir macht das Spass und ich bin auch mitterweilen schon fast ein wenig „zu Hause“ da. Gestern habe ich schon den zweiten allwöchentlichen Sonntag-Grill-Abend hier erlebt und es war ein seeeehr lustiger, feucht fröhlicher Abend, mit einem hauffen Leute aus der ganzen Welt (vor allem Europa), englischen Witzen und amerikanischem Wein und Bier.
Hier habe ich auch eine Holländerin kennen gelernt, die gleich alt ist wie ich, und in ungefähr der gleichen Zeit wie ich eine ganz ähnliche Weltreise macht. Deshalb werde ich sie ziemlich sicher zwischen Juli und mitte August in Indonesien wieder treffen.
Hier noch ein Foto vom einzigen schoggi Osterhasen, den ich weit und breit gesehen habe und ich mir selber (im Sand natürlich) verstecken musste.

Und das bin ich, am kämpfen gegen die groossen Wellen.

Kategorien : USA
Neueste Kommentare