Fraser Island und Townsville

3 05 2010

Und schon wieder ein neuer Beitrag! Ich muss nämlich unbedingt von meinem Ausflug nach Fraser Island berichten, bevor ichs wieder vergesse und ich wieder lange nicht internetlen kann.

Ich war ja eben letzte Woche 3 Tage in Hervey Bay und wie ich ja schon geschrieben habe, kann man von dort aus sehr gut auf die weltweit grösste Sandinsel Fraser Island gelangen. Ich habe am Samstag eine Eintagestour auf Fraser gemacht, bei der ich von einem Guide viel interessantes und wissenswertes über die Insel gehört habe. (Und das Mittagessen war im Preis inkl.) Man schifft da also mit einer Fähre rüber und kann auf der ganzen Insel nur mit Allrad-Antriebs-Autos fahren, weil eben, die ganze Insel besteht aus Sand. Das ist schon kuul, in einem 4WD-Monsterbus zu sitzen, während der Fahrer über all die Schlaglöcher und die unebene Sandstrasse düst. Und man weiss ganz genau, dass er das schon seeehr oft gemacht hat und man darum vollstes Vertrauen in ihn haben kann. Diese Insel ist wirklich ein Erlebnis. Sie hat über einen Regenwald und einem Sand-Highway vieles zu bieten. Durch den Wald wurden wir auch zu Fuss ein wenig herumgeführt, der Guide hat uns spezielle Bäume gezeigt, viele ohne Rinde (was auch der Grund dafür ist, wieso es dort keinen Borkenkäfer gibt, aha, wieder was gelernt) und auch gezeigt, wie die früheren Bewohner aus verdürrten (waren es Farnblätter? Ich weiss es nicht mehr) riesigen Blättern Wasserkörbe gebaut haben. Ausserdem lag der spezielle Duft von Eukalyptus in der Luft, entsprechende Bäume gibts dort nämlich zu Hauf. Es war eine seeeehr beruhigende, ja schier relaxte Stimmung in dem Wald. Totale stille, kein Wind, irgendwo das stumme Plätschern eines kleinen Bächlein in einem Sandbeet, ganz entfernt ein paar Vögel, die zwitschern. Irgendwie verzaubert… Weiter konnten wir noch im Lake McKenzie baden gehen (ich habe allerdings nur die Füsse reingestreckt, weils grad nicht so gut ausgesehen hat, wettertechnisch). Das ist der bekanntestes See dort und hat auch etwas magisches, beruhigendes, relaxtes an sich. Oke, grundsätzlich ists ein grosser Tümpel zmitzt auf der Insel, der sich wunderbar als Postkarten-Motiv eignet. Ein elendlanger Highway führt auf einer Seite der Insel am ganzen Strand entlang. Das war kuul. Dort konnte der Fahrer mal so richtig Gas geben. Auf der rechten Seite der Ozean, auf der Linken die Sanddünen und dazwischen Wochenend-Verkehr ausschliesslich mit 4WD-Autos. 🙂 das muss man sich mal vorstellen. Auf dieser Strecke gabs noch zwei spezielle Sachen zu besichtigen: Zum einen der Eli Creek, das ist ein Fluss, der irgendwo aus der Insel zum Meer fliesst und ganz schön erfrischend ist. Und dann gabs noch ein Schiffs-Wrack, das vor glaubich ca. 50 Jahren dort an die Küste gespült wurde und sich nun auch unglaublich gut als Postkarten-Motiv eignet. Bevor wir am späteren Nachmittag wieder den Weg zurück zur Fähre in den angriff nahmen, konnten wir uns auf der (einzigen? Keine Ahnung) Hotelanlage die Füsse vertreten und dort war ein extrem lautes und wirres Gekreische von sehr vielen Papageien zu hören, die sich auf Palmenkronen gegenseitig übertönten. War ganz speziell, ich kenne das ja sonst nur von Krähen. Herrlich abgerundet wurde mein Ausflug dann, als ich auf der Fähre wartend, Zeuge eines wunderschönen Sonnenunterganges wurde. Hach. Ich glaube, das Paradies ist nicht mehr weit entfernt von hier… 😉
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am Lake McKenzie

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Highway über den Strand

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das Schiff-Wrack

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hach, der Sonnenuntergang

Hier noch ein Witz von unserem lustigen Tour-Guide: Was ist der Unterschied zwischen einem Passagier und einem Auto-Stöppler? 2 Minuten.

Mittlerweilen (nach einer laaaangen 15stündigen Busfahrt) bin ich in Townsville angekommen. Das ist eine kleine Stadt, südlich von Cairns und ich werde sie immer als ein unglaublich verschlafenes Kaff in Erinnerung behalten, weil: morgen fahre ich weiter und die zwei Tage an denen ich nun hier war, sind Sonntag und Montag-Feiertag (Labour Day) und demzufolge (wobei das ja nicht in ganz Australien so ist) alle Läden geschlossen waren. Da man hier nicht besonders viel unternehmen kann, ausser Ausflüge auf die Magnetic Island oder ans Great Barrier Reef, habe ich eben beschlossen wieder weiter zu fahren. Weil: ans Reef will ich dann von Cairns aus und Inseln werde ich wohl in Indonesien genug sehen und ich möchte danach endlich mal ins Landesinnere (sprich durch die Mitte.) Eine kleine Unternehmung, die nichts kostet habe ich jedoch heute Vormittag schon gemacht: Ich bin auf den hiesigen Castle-Hill gewandert. Das ist der Haus-Berg und man kann da ca. Eine Stunde über viele viele viele steile Stufen hinaufsteigen und hat zuoberst eine atemberaubende Aussicht. Der Aufstieg war zwar anstrengend (man könnte auch mit dem Auto hochfahren, aber hey, wer bin ich denn…!?!) es ist sooo heiss hier und ich hab mich doch schon lange nicht mehr sportlich betätigt. Aber ich habs dennoch geschafft und habe die Aussicht sehr genossen.

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da bin ich heute rauf geklettert

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das ist die Aussicht auf Townsville

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