adee hang-loose…

10 04 2010

ja und schon sind sie vorüber, die zwei Wochen auf Hawaii… Mit ein wenig wehmütigen und doch auch vorfreudigen Gefühlen mache ich mich nun auf den Weg nach good old „Down Under“.

In der letzten Woche war ich doch wieder etwas aktiver als in der vorherigen Woche.
An einem Tag war ich in Pearl Harbor und habe mir das U-Boot „Bowfin“ aus den Kriegszeiten angesehen und auch das Aviation-Museum auf Ford-Island. Es war ganz interessant. Aber das ist auch schon alles. Ich interessiere mich ja schon für Geschichte, aber das war mir einfach etwas zu sehr militärisch. Was ich sagen kann, es war seehr interessant, ein solches U-Boot zu sehen, weil innen drinn ja überhaupt kein Platz für so viele Leute zu sein scheint und es mir unmöglich erscheint, Tage, geschweige denn Wochen, darin zu leben. Die Männer mussten sogar in Schichten schlafen, da es nicht genug Betten für alle hatte…
Dass ich im Waimea-Natural-Park war, habe ich ja schon geschrieben.
Mitte Woche fuhr ich mit zwei Hostel-Gspändli mit dem Bus zum nahe gelegenen „Hanauma Bay“. Dort hats im Meer direkt am Strand ein grosses Korallen-Riff, wo man schnorcheln kann. Dafür bezahlt man allerdings $7.50 Eintritt, weils ein National-Park ist, und man muss zuerst einen Film schauen, bei dem einem eingetrichtert wird, dass man nicht auf das Riff stehen darf, weil man sonst den Lebensraum der dort ansässigen Fische zerstören würde etc. Und dann konnten wir dort schnorcheln. Das war vielleicht kuul! Wir haben viele verschiedene Fische gesehen, in allen Farben, Grössen und Formen. Dort haben wir dann auch den ganzen Tag am Strand rum gelegen und uns mächtig bräunen lassen.
Hier ein Foto vom Hanauma Bay
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Vorgestern habe ich mit der Holländerin, die auch im Hostel war, zwei Roller gemietet und wir sind damit zum „Waimanalo Beach“ gefahren. Um dorthin zu kommen mussten wir uns zwar 1,5 Stunden den Wind um die Ohren sausen lassen, aber das wars total wert. Nicht nur, dass wir auf einer Strasse fuhren, die direkt an der Küste entlang führte, nein, der Beach war auch das absolute Paradies! Grünes Meer, weisser Strand, blauer Himmel, strahlende Sonne und endlich mal keine Wolke in Sicht! So stellt man sich Hawaii vor! Dass es dort auch gaaanz wenig Leute hatte, muss auch noch erwähnt werden. Dort haben wir uns dann auch ein paar Stunden von der Sonne bräunen lassen.
Hier ein paar Fotos dazu:

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hier entlang führte die Strasse, auf der wir fuhren… 🙂

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zwei unerschrockene Scooter-Fahrerinnen, die an diesem Tag zwei gaaaanz gute Schutzengel dabei hatten… 😉

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that’s me on the road! (womit auch das mit dem Schutzengel erklärt ist…)



Ich und die Schtars

8 04 2010

Hier in den USA trifft man ja an jedem Ecken berühmte Personen, sogenannte S(ch)tars. Könnte man meinen. Ist auch so. Ich habe nämlich nicht nur die Schtars auf dem Hollywoodbulevard gezählt, sondern auch noch richtige Schtars gesehen, jaja, man staune.

Als ich nämlich mit dem Sightseeingbus in L.A. über den Rodeo Drive fuhr, kam mir da plötzlich so ein Typ auf dem Trottoir, der doch sehr natürlich und so unbewacht rüber kam, so extrem bekannt vor. Ja und dann kam mir in den Sinn, das ist doch Adam Sandler! Als ich das geschnallt habe, waren wir dann leider mit dem Bus schon wieder 10 Meter weiter und als mir in den Sinn kam, evtl. ein Foto zu machen, waren wir schon viel zu weit.

An der gleichen Strasse konnten wir dann eine halbe Stunde die Füsse vertreten, wo wir dann auch die Fotos vor dem Pretty-Woman-Hotel gemacht haben. Da fiel uns eine Gruppe mit Leuten auf, die so riesige Kameras hatten, Scheinwerfer und allerlei so lustige Sachen und wir merkten, aha, das ist eine Film-Crew. Nach weiterem rumfragen erfuhren wir, das Jennifer Aniston gerade dort einen Film am drehen sei. Wir haben sie zwar nicht gesehen, aber ich kann jetzt sagen: ich war gleichzeitig wie Jennifer Aniston auf dem Rodeo Drive. (und auch mit Adam Sandler.)

Hier auf Hawaii könnte man meinen, sei man mal sicher vor den Schtars, aber nein, nicht mal hier lassen sie einem in Ruhe. Als wir kürzlich auf dem Weg zum Diamonds Head waren, fiel uns ein Sattelschlepper auf, der vorne eine Filmcrew und hinten ein teures Auto hatte. Wir hatten uns nichts weiter gedacht und sind unserem Ziel entgegen gewandert.
Am späteren Nachmittag überquerte ich nochmal dieselbe Strasse und sah zufällig dasselbe Gefährt nochmal und ich achtete mich dabei genau darauf, wer denn hinter dem Steuer von dem gefilmten Auto sitzt und es war kein geringerer als George „Nespresso, what else?!“ Clooney. *Lechtz*. Jaja. Allen, denen ich danach davon erzählt habe, haben gesagt gekreischt: whaaaaat, tschortsch kluuuuuniiii???? on the same time like me on the island???? wwwoooowww!

Hihi, ja, das ist wirklich wow!

(auch da kams mir dann leider auch viel zu spät in den Sinn, dass ich davon ja ein Beweisfoto benötigen täte…)

Heute hat mir jemand erzählt, dass er sich kürzlich von seiner Freundin getrennt habe. Anscheinend hat er mich also auch gesehen. 🙂



Hawaii

6 04 2010

Wenn man sich Hawaii so vorstellt, sieht man eine Insel, immer schönes Wetter, schön warm, nie Regen, alles exotisch und viele gutaussehnde Surfer.

Nundenn, leider ist dem halt nicht so. seit ein paar Tagen geniesse ich mein nichtstun bei Regen und Wind (was meinem Sonnenbrand, den ich mir am ersten Tag eingeholt habe und einer Lichtdermatose im Gesicht (bitte googeln, wenn man wissen will was das ist) eigentlich recht gut bekommen ist) und verbringe so die Tage mit Joggen (man lese und staune), mit lesen (nur englische Bücher natürlich), internetlen, computerspielen (ich kenne jetzt die Regeln vom Spiel „Hearts“ und habe auch schon zwei mal gewonnen!! das mache mir mal einer nach!) und mich mit den Leuten hier im Hostel unterhalten. Hier sind sehr viele alleinreisende, und mit denen kommt man halt schneller in kontakt, als mit „Gruppen-reisenden“. Hier habe ich auch die ersten Schweizer kennen gelernt: zuerst war da eine von Wollerau SZ, danach zwei von Baden AG und jetzt einer vom Kt. Thurgau. Wir habens hier sehr lustig, es ist ein wirklich gutes und empfehlenswertes Hostel.

Natürlich unternehme ich zwischendurch auch was. So war ich schon auf dem Diamonds Head, einem Kratergipfel(i), von dem aus man eine wahnsinns Aussicht auf Honolulu, den Ozean und das Hinterland hat. Dann war ich noch im Honolulu-Zoo, wobei der nicht viel Neues zu bieten hat und noch an ein paar von diesen vielen Stränden hier rund um die Insel. Heute habe ich noch meine bisher beste Tour hier gemacht: Ich war im Waimea-Waterfall-Park. Das ist ein Naturpark, wo man tropische Flora und Fauna bestaunen kann (es ist unglaublich, welche schöne Blumen hier blühen, kuriose Bäume wachsen und sonderbare Meldoien von den Vögel zu hören sind.) Am Ende des Parks war dann noch ein Wasserfall, der berühmt ist aus der Fernseh-Serie „Lost“. Die kenn ich zwar nicht, aber für Original-Filmschauplätze bin ich ja immer zu haben.

Letzten Samstag wollte ich meinen Geburtstag eigentlich nicht gross zelebrieren. Ich habe mich sehr über die vielen SMS und Mails gefreut, aber es ist halt schon nicht dasselbe, wenn nicht die „eigenen“ Leute da sind, und mit einem feiern. Ich habe den Tag joggend (man lese und staune schon wieder) und im Starbucks (guter Kaffee, juhui) und am Strand (trotz Regen) verbracht. Am Abend habe ich mir noch den zweiten Teil von Lord of the Rings im TV reingezogen, nachdem ich am Vorabend schon den ersten Teil gesehen habe. (In erster Linie habe ich nur Gemetzel und unverständliches Zeugs gesehen) Währenddem habe ich einen Blumenstrauss von meinem Boy-Friend gesendet erhalten, zusammen mit einer Flasche Champagner, die ich dann mit einer Österreicherin und einem New York-Schweden getütscht habe. So habe ich einen wirklich richtig gemütlichen Geburtstag verbracht.

Da ich jetzt die ganzen zwei Wochen im selben Hostel verbringe, sehe ich viele Leute kommen und gehen. Mir macht das Spass und ich bin auch mitterweilen schon fast ein wenig „zu Hause“ da. Gestern habe ich schon den zweiten allwöchentlichen Sonntag-Grill-Abend hier erlebt und es war ein seeeehr lustiger, feucht fröhlicher Abend, mit einem hauffen Leute aus der ganzen Welt (vor allem Europa), englischen Witzen und amerikanischem Wein und Bier.

Hier habe ich auch eine Holländerin kennen gelernt, die gleich alt ist wie ich, und in ungefähr der gleichen Zeit wie ich eine ganz ähnliche Weltreise macht. Deshalb werde ich sie ziemlich sicher zwischen Juli und mitte August in Indonesien wieder treffen.

Hier noch ein Foto vom einzigen schoggi Osterhasen, den ich weit und breit gesehen habe und ich mir selber (im Sand natürlich) verstecken musste.
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Und das bin ich, am kämpfen gegen die groossen Wellen.
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über Lamas, Hollywood, Shrek und Co.

27 03 2010

Nach einer Woche in L.A. wirds morgen langsam Zeit, dass ich wieder mal was Neues sehe (ist ja fast schon langweilig hier). Ich habe aber auch einiges zu berichten, war doch auch diese Woche wieder spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich.

Zuersteinmal möchte ich aber noch über zwei Sachen schreiben:
1. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich seit Dienstag vor einer Woche wieder alleine unterwegs bin. Nach dem 2. gemeinsamen Tag in Las Vegas habe ich mich wieder von meiner (entfernten) Verwandten Rosemary und ihrem Mann Bob verabschiedet. Wir waren ja 10 Tage zusammen unterwegs und ich konnte (nicht nur finanziell) mächtig davon profitieren. Sie sind nach 2 Tagen Vegas wieder zurück gefahren, weil sie ja nicht ewigs Ferien machen können (so wie ich). Seit her bin ich ja wieder alleine unterwegs (jedenfalls mehr oder weniger) und schliesse fleissig kontakte, seis mit den anderen Görls im Hostelzimmer oder im Bus oder wo auch immer.

2. Wer hats gemerkt, hääää??? Wem ists aufgefallen??? Na?? Ich kann wieder ä und ö und ü und so schreiben! Tadaaaaa! Ich habe mir nämlich am Mittwoch nach vielen reiflichen Überlegungen ein munzugkleines süsses Netbook gekauft (=miniversion von einem Notebook). Ja, es musste sein. Es ist schwieriger als ich dachte ein Internetcafe zu finden, und die 10minuten-Preise für die PC-und Internenutzung in den Hostels sind einfach… zu hoch. Und die PC’s da sind alle USB-Anschluss los (den ich zum Fotos hochladen und speichern benötige) und saumässig unpraktisch aufgesetzt. Drum habe ich mir jetzt meinen kleinen Acer Aspire one gekauft. Die Tastatur kann man im PC ja so einstellen, dass ich eben wieder alle Umlaute schreiben kann. Und auch das Z und das Y wieder an der gewohnten Stelle sind. Und auch alle anderen Tasten wieder da wo ich sie suche. Das Problem ist nur, dass halt die Tasten trotzdem verkehrt angeschrieben sind. Aber damit muss ich leben. (Ich kann auch ganz einfach von der englischen auf die deutsche Tastatur switchen. So einfach geht das.)

So, nun komme ich mal zu einem kleinen Foto-Rückblick, über das Zeug von dem ich schon berichtet habe:

Im Sea-Aquarium in Monterey habe ich diese Sea-Dragons gesehen. (Keine Ahnung ob die auch einen Deutschen Namen haben, bisher wusste ich nicht, dass es die gibt.)
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Mit Bob und Rosemary am fein essen (ich musste immer von allem probieren)
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Die Fahrt und die Aussicht auf dem Highway No. 1 war einfach gigantisch!
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Mein Speichel klebt jetzt an der Bubble-Gum-Gasse in San Luis Obispo
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In Disneyland wars ja sooooo kuuuul! Leider konnte man ihn nicht in einem der 10’000 Souvenier-Shops kaufen.
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Mit Bob (manchmal auch mit Rosemary) bin ich auf fast allen von den mind. 5’000 Bahnen gefahren.
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Auf der Fahrt zum Grand Canyon haben uns die Guides gegen die Langeweile so lustige Brillen verteilt. (Die Langeweile konnte damit jedoch nicht vertrieben werden. (Man beachte bitte vorallem die Frau hinter mir.)
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Ich und der Grand Canyon. Der Grand Canyon und ich.
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Das ist ein Dach. Dieses Dach befindet sich in Downtown Las Vegs (der gute Alte Teil, nicht da wo all die grossen Hotels sind). In der Nacht verwandelt sich dieses Dach in eine gigantisch grosse Leinwand, auf der man TV oder Musikvideos sehen kann. Wahnsinn!
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So. Und nun zu dem, was ich diese Woche in L.A. so erlebt habe:

Ich war natürlich (wiedermal) auf Verwandten-Besuch. Diese Woche war Elsie in Chino an der Reihe. Sie wäre (wenn er denn noch leben würde) eine Cousine von meinen Grossvater, väterlicherseits. Sie hatte riesen freude, Besuch aus der Schweiz zu empfangen und ich hatte auch riesen freude, sie endlich mal kennen zu lernen. (Nachdem ich nun mein halbes Leben ein Album mit Fotos von ihrer Famile fürschi und hinderschi durchgeblättert habe). Einen kurzen Augenblick glaubte ich auch fast, in der Schweiz zu sein, als ich ihren Briefkasten mit der grossen Aufschrift The Omlins gesehen habe. Sie wusste mir auch einiges zu erzählen, allerdings fast nur in Englisch, da sie halt langsam alt und grau ist (so ungefährt hat sies mir erklärt). Das bin ich mit Elsie vor ihrem Haus.
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Dann habe ich eine Tour durch LA gemacht und dabei alle wichtigen Orte gesehen (Venice Beach, Rodeo Drive, Sunset Blvd., Farmers Market, Hollywood Sign, Kodak Theatre, Chinese Theatre, und natürlich den Hollywood Blvd.) und natürlich auch das Pretty Woman-Hotel!! Wohooo, ja ich war da. Leider waren weder Richard Gere noch Julia Roberts weit und breit, deshalb habe ich halt selber vor dem Eingang gepost. (ich kann meine Schwestern praktisch hören, wie sie gerade ganz neidisch den einen Satz vor sich hinmurmeln….)
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Wie bereits erwähnt, habe ich nicht grosse Mühe, Leute kennen zu lernen, egal welcher Gattung.
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Und auch wenn die nur so dastehen und sich nicht bewegen und nichts sagen, das isch mir glich.
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Dann habe ich noch sämtliche zweitausensiebenhundertirgendwas Sterne gezählt. Bin aber nicht ganz fertig geworden.
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Und im Universal Studio Park war ich auch noch. Aber nachdem ich Disneyland schon gesehen habe, gabs da nicht viel neues. Ausser natürlich die Studio-Tour, bei der man einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. Das war schon kuul. Als wir über die Wisteria Lane fuhren (aus Desperate Houswifes) war ich ganz häppi. Aber Rückblickend gesehen muss ich sagen, sind 70 Dollar Eintritt viel zu viel. Immerhin konnte ich ein wenig mit Shrek kuscheln (sorry Simon, aber du bist soooooo weeeeeeit weg!)
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Morgen gehts dann also weiter nach Hawaii! Dort werde ich 2 Wochen lang dasselbe machen, wie dieses Lama im Secret Garden in Las Vegas:
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Los Angeles

21 03 2010

Gestern bin ich mit dem Greyhoundbus in Los Angeles angekommen und habe im Hostel im Stadtteil Inglewood ein 4er-Frauenzimmer bezogen. Heute war ich mal ein bitzeli die Lage abchecken und ich bin so ein bitzeli erschrocken, weil ich im Bus weit und breit die einzige mit weisser Hautfarbe war… Aber daran muss ich mich jetzt gewoehnen. Von der Filmwelt habe ich noch nichts gesehen. Will jetzt zuerst den Beach besichtigen und Verwandtenbesuche machen (wiedermal) und dann mache ich dann eine VIP-Tour durch Hollywood.



Las Vegas

18 03 2010

ich bin jetzt schon 4 tage in las vegas und habe noch keinen cent fuer gluecksspiele ausgegeben! hier gibt es so vieles zu sehen, vor allem leute!! da kann ich meinem lieblings-hobby „leute schauen“ den ganzen tag nachgehen! und vorallem benehmen sich hier alle so ganz komisch… hier gilt ja das motto: was in las vegas passiert, bleibt in las vegas, und demzufolge verhalten sich alle wie an der fasnacht. ich finds noch lustig.

im treasure island hotel gibts eine coole bar, wo die barkeeper so richtig mit den flaschen und glaesern schonglieren und dann auf der bartheke eine show abziehen. das ist grad aechli hammermaessig! und wenn man dann noch das glueck hat und an der theke sitzt, kann man davon ausgehen, den eben gemixten drink gratis zu bekommen! (natuerlich hatte ich das glueck)

gestern war ich den grand canyon gogen bestauen, ist wirklich sehr eindruecklich und wie im prospekt angekuendigt: breathtaking (atemraubend).

wetter ist natuerlich schoen warm, nicht so wie bei euch und hier hats auch kuehe, drausen in der wildnis, und fotos gibts dann wieder mal wenn ich an einem anstaendigen pc mit usb-anschluss sitze.



so viel geshen…

15 03 2010

mittlerweilen bin ich also in Las Vegas angekommen. Wir sind die letzten tage von livermore ueber den higway nr. 1 nach los angeles gefahren. unterwegs haben wir zwischenstopps in monterey gemacht (dort hats ein wahnsinns ocean-aquarium, hat maechtig spass gemacht, all die fische zu beobachten. so viele unterschiedliche arten, das kann man sich gar nicht vorstellen.) und danach haben wir in san luis obispo uebernachtet, wos am abend noch einen riesigen farmers market hatte und wir noch die bubble-gum-gasse beschmoekt und betrachtet haben (die ganze gasse ist voll geklebt mit kaugummis, das muss man sich mal vorstellen!) natuerlich mussten rosemary und ich auch noch unseren speichel an dieser wand lassen. ueber den highway an los angeles vorbeizufahren gestaltete sich als herausforderung, vor allem weils freitag nachmittag war. wir hatten ein hotel in anaheim, direkt neben dem eingang vom disneyland, wo wir zwei naechte waren, und deshalb auch zwei tage lang im disneyland waren! mein kinderherz huepte! laeck boby, das ist vielleicht ein kuuler park. eigentlich sinds ja drei paerke: disneyland, californien und downtown disneyland wo einfach nur restaurants und shoppingzone hat. ich habe mickey, minnie, pluto und co. gesehen, war in deren haus, bin mit einen haufen bahnen gefahren und habe selbstverstaendlich diverse souvernirs gekauft. (leider konnte ich mein geld nicht fuer eine haarspange mit minnie-ohren ausgeben…) ausserdem habe ich das alladijn-musical gesehen, war im BUGS-3D-Film und habe mit einem schildkrot gesprochen. und dann habe ich noch gelernt, wie man den mickey zeichnet.
es hatte sehr viele besucher im park, natuerlich viele kinder, und ich habe noch selten auf einem hauffen so viele so dicke menschen gesehen. unglaublich!! die sind so dick hier!

gestern sind wir dann also nach las vegas gefahren, unterwegs, mitten in der wueste haben wir ganz spontan noch die geisterstadt „calica“ besichtigt, die frueher mal eine silber-minen-stadt war. aeusserst interessante sache das.

viele leute haben mir vorher schon erzaehlt, wie komisch es ist, dass wenn man nach las vegas faehrt, ploetzlich mitten in der wueste diese riesige stadt auftaucht. und es ist imfall wirklich so! davor war meilen weit nichts. nur sand, ein paar sandige huegel, ein paar vertrocknete buesche etc. und dann auf einmal: eine stadt mit ganz vielen, ganz hohen gebaeuden. strange! aber es macht noch spass hier. habe ein king-size-bett-zimmer im 17th stock im circuscircus hotel. die machen wirklich einen zirkus!

genug fuer heute, muss die bezahlte zeit noch fuer andere dinge nutzten! 🙂



Livermore

11 03 2010

weil ich grad wieder mal sonst nichts zu tun habe und wir uns gerade in der nachmittagsruhe-phase befinden, schreibe ich halt wieder was ich so den ganzen tag mache.
gestern kam also am morgen grosser besuch: rosas sohn frank und seine frau kitty, ihre brueder joe und emil, mit deren frauen patricia und beth (bin mir nicht mehr bei allen namen 100% sicher) und eben bob und rosemary und rosa und ich waren schon da. es gab donuts, cookies, kleine nussgipfeli, kaffe, tee und – tadaaa- eierkirsch von rohrers hofladen, den ich mitgebracht habe. ich war da also inmitten einer rentnerversammlung und schenkte allen, morgens um 9 uhr, eierkirsch ein. 🙂 sie fanden, er schmecke fantastisch und verliehen meiner mutter grad noch eine amerikanische-goldmedaille! alle diese leute, ausser kitty und bob, sprechen noch ein bitzeli ow-dialekt, aber sie sagten, dass ich besser englisch koenne, als sie deutsch. aber es war trotzdem lustig, wenn sie zwischen durch wieder „so, wemmer wiiter“ oder „griaeziwohl“ mit einem breiten amerikanischen-akzent sagten.

nachdem wir dann alle ueberzuckert waren von den suessen donuts, gingen die verwandten wieder und bob und rosemary und ich machten uns auf den weg zu ihrem zuhause nach livermore. das waere ca. 1autostunde gewesen, aber bob hat mir die gegend gezeigt und ist darum viele umwege gefahren und so hatten wir natuerlich laenger. die gegend hier ist wahnsinnig schoen. die felder, auf denen landwirtschaft betrieben wird, sind unglaublich gross. im moment bluehen die mandelbaeume grad so schoen. bob wusste mir einiges ueber den anbau, die bewaesserung, die ernte usw. zu erzaehlen. ich habe nur noch so gestaunt, ueber all diese dinge und dachte, dass wuerde meine eltern auch schwerst interessieren 😉 uebrigens habe ich einen helikopter gesehen, der gerade dabei war, die riesen felder mit mandel-baeumen zu bespritzen. der musste dazu natuerlich ganz tief fliegen. ausserdem sind wir noch bei einer kuerbis-anlage vorbei gefahren, wo die im herbst amigs kuerbis-schiessen machen. keine ahnung wie die auf so bloede ideen kommen. dort hats dann auch noch so eine rutschbahn, wo die amigs selbstgemachten schnee runterlassen und man dann runterrutschen kann.

in livermore gibt es einige grosse weinanbaugebiete und weinhersteller, bei denen man fuer ca. 5 dollar weine degustieren kann. natuerlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen und wir fuhren zu dritt dort hin und probierten die shiraz, merlots und cabernets sauvignon aus der gegend. das weinanbaugebiet von livermore ist etwa zu vergleichen mit dem in nappa, falls das jemandem mehr sagen sollte.

hier in livermore wohne ich nun im haus von bob und rosemary. das haus, resp. alle hier, sind in dem typischen amerikanischen baustil, wie man ihn aus den filmen kennt. so richtig haerzig. hier habe ich auch ein gaestezimmer und ein eigenes bad. gestern ging ich dann noch mit bob ins kino, den film „crazy heart“ mit jeff bridges schauen, das ist ein film ueber den country-musiker bad blake. jeff bridges hat fuer seine rolle in dem film den oscar bekommen, diese verleihung habe ich uebrigens ins patterson live am tv gesehen! nice movie!

heute ging ich mit rosemary einkaufen und danach bin ich noch ein wenig durch downtown livermore und zurueck zum haus gelaufen, wo ich uns gute schweizer aelplermagronen gekocht habe. beide fanden es very good. nun riecht natuerlich das ganze haus nach kaese und zwiebeln. 🙂 spaeter gehen wir nochmals ins kino (ist ja sonst nichts besseres los) und schauen uns alice im wunderland an, der neue film mit johnny depp.

morgen gehts auf die grosse reise nach los angeles, unterwegs treffen wir evtl. noch ein oder zwei neffen und nichten von den beiden (kinder von frank, dem sohn von rosa), die glaubich schon mal in der CH waren. dann gehen wir – juhui – in disney-land und danach wollen sie mich nach las vegas bringen. unterwegs wollen wir noch durch einen national park fahren und in las vegas wollen sie dann auch noch einen tag verbringen. alles in allem werde ich noch bis ca. naechstem montag mit den beiden unterwegs sein… danach lassen sie mich dann (hoffentlich 😉 ) wieder gehen. in las vegas werde ich noch ein paar tage laenger bleiben und schauen, ob ich von dort aus evtl. den grand canyon besichtigen kann. danach werde ich mit dem greyhound bus zurueck nach los angeles fahren und die restliche zeit dort verbringen und noch die andere verwandte in chino besuchen, bei der ich ja noch einen stammbaum zu vervollstaendigen habe.



Fotos!

10 03 2010

so, jetzt ists mal zeit fuer ein paar fotos.

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ich und spongebob in NY

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ich und lenny ’sabbersabber‘ kravitz (leider nur bi madame tussauds

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rosemary und ich vor dr golden gate bridge

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ich mid dr rosa vor ihrem mobile-house



witz des tages

9 03 2010

ist wirklich so passiert! (hat mir rosa erzaehlt, aber es ist nicht ihr passiert)

eine frau fragte den arzt, nachdem sie ihr 7tes kind gebar, ob denn da nicht etwas zu machen sei, sie wolle nicht noch mehr kinder. (btw. sie ist strenge katholikin, also geht da nichts mit verhueten und so.)

der arzt: ja, trinken sie orangen-saft.

die frau: okay, wann? davor oder danach?

der arzt: stattdessen.

falls sich jemand fragt, wieso ich soviel schreibe: bob hat hier einen notebook (nein, sogar zwei) die ich jederzeit benutzen darf! und da ich sonst nichts zu tun habe und auf die werte verwandtschaft warten muss… so i’m writing.