es geht doch nichts ueber eine gute (weltweite) Verwandtschaft!

9 03 2010

jaja, das mit den verwandten ist schon lustig, die wollen mich glaubich gar nicht mehr gehen lassen. jedenfalls haben mir rosemary und bob angeboten, mit mir nach los angeles zu fahren, ueber den highway nr. 1 um mich dort bei – wie koennte es anders sein – verwandten abzuliefern. aber nur fuer einen besuch. dann lassen sie mich dann hoffentlich wieder gehen… 🙂

gestern haben wir ein rundfaehrtli hier durch die gegend gemacht, es ist einfach eine wahnsinns gegend da! amazing! wir sind ja hier 2h von SF entfernt und manchmal kommt es mir vor, als ob wir irgendwo durch die CH fahren, einfach ohne die berge. (wobei, es hat ein paar huegeli, weit hinten). im moment ist alles schoen gruen und saftig, anscheinend weil es in der winterzeit viel geregnet hat. hier sind riesige felder mit mandel-baeumen, die gerade bluehen, mit erdbeer-felder oder auch aprikosen-baeumen. alles ist einfach weeeeeeiiit. weit. weit weit. unvorstellbar. die farms schauen aus wie man sie von den amerikanischen filmen her kennt, die kleinen haeusli und riesige staelle ohne seitenwaende, weil es im sommer ja so heiss wird. die kuehe haben ausserdem ventilatoren, eben wegen der hitze. und das sind staelle fuer hunderte von kuehen…! und noch mehr infos fuer meine familie: die silos, die die hier haben, sind einfach riesige haufen, mit ein bitzeli plastik und hunderten von alten reifen drauf. da ist nichts mit walzen und luftdicht zudecken und so… das ist alles im wetter drausen! (und wenn ich sagen riesige haufen, dann meine ich x-meter  hoche! keine ahnung, wie die das zeug dort raufbringen!)

wir haben dann gestern die schwester von rosa und deren mann besucht. it’s funny, wenn man irgendwo mitten in california mit den worten „sooo, chemid inae“ begruesst wird. die beiden sprechen zwar noch auch gutes altes OW-dialekt, aber beide waren noch nie, resp. schon ewig nicht mehr in der CH. ein ur-grosskind von denen ist in einem schwinger-verein hier in californien und als er bei einem buben-schwing-faescht ein zweigli oder so etwas gewonnen hat (die haben von einem kranz gesprochen, aber die kommen ja nicht so draus (wie ich)) hat er seine ur-grossmutter gefragt, ob sie seine kranz-dame sein will und sie musste dann mit ihm tanzen und so. ich habe fotos davon gesehen und es hat ausgesehen wie aecht! 🙂

heute war eigentlich ein trip zum yosemithe national park geplant, aber weils dort snowing ist, haben wir die plaene geaendert und ich bin mit rosemary nach SF gefahren, um alcatraz zu besichtigen. das war vielleicht interessant! man konnte eine audio-tour (die hoergeraetli mit – juhui – deutscher sprache) machen, durch das ganze gefaengnis und hoerte einige gute stories ueber die gefangenen, die waerter, die ausbruchsversuche etc. ausserdem sind wir noch durch China-town gelaufen, die groesste chinesen-ansammlung der welt, ausserhalb von china. und dann haben wir noch das 7stoeckige shoping-center gesehen und juhui, sind mit den cable-cars gefahren.

fuer morgen ist ein donut und kaffe-besuch von rosas beiden bruedern und ihrem sohn geplant. das wird lustig, ich und ein haufen alte leute. (um es euch zu veranschaulichen: rosa wird dieses jahr 90, ist aber sehrsehr ruestig, und ihre tochter rosemary ist um die 70ig, aber auch mega ruestig, das ich sie eigentlich 20 jahre juenger schaetzen wuerde.)

ich geniesse es sehr hier, es ist warm (aetsch!!) und schoen. und die verwoehnen mich so richtig! 🙂 und sie lassen meine family zu hause schoen gruessen!



San Francisco is amazing

7 03 2010

Gestern bin ich also in SF angekommen, nachdem ich sehr froh war, big apple endlich hinter mir zu lassen.

meine entfernte verwandte rosemary und ihr mann bob haben mich am flughafen abgeholt und wir haben dann gleich eine autotour durch SF gemacht, sind ueber die golden gate bridge gefahren und sind am pier 39 entlang gelaufen. das wetter ist super hier (in NY wars saukalt). ich wohne hier bei der mutter von rosemary, bei rosa, sie lebt in einer mobile-house-anlage in patterson, das ist ca. 2 autostunden von SF entfernt. sie spricht noch gutes altes sachlser-dialekt, was noch recht gut erhalten ist. es macht spass und ich freue mich auf all die sachen und personen, die sie mir noch vorstellen wollen.



Landei goes New York City

5 03 2010

Nach zwei Tagen in dieser riesen Stadt kann ich nun sagen: Juhui, ich habe die Freiheitsstatue gesehen, bin mit dem Sightseeing-Doppeldecker Bus durch Downtown NY gefahren, ich war auf dem Times Square, ich war zuoberst auf dem Rockefeller Center (72th Floor, glaub ich), ich habe ein Broadway Musical gesehen (West side Story), ich habe ein Foto mit Sponge Bob gemacht (Jenny, er laesst dich schoen gruessen!), ich war in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, ich war im Planet Hollywood essen, ich habe eine Bootstour around the City gemacht und ich bin mit der Subway gefahren. Fehlt nun noch irgendwas? Nein. Mehr geht naehmlich nicht! (Gut, im Central Park war ich noch nicht, aber das kann ich morgen noch nachholen. )

Mein Eindruck der Stadt ist: Alles ist Big, alles blinkt, alles mach Laerm, ueberall hats Leute, alle wollen dir irgendeinen Prospekt andrehen, etc. Man hat eigentlich nie Ruhe. Und das ist, was mir im Moment fehlt. Deshalb habe ich beschlossen, morgen vor allem zu schlafen und mich vom Jet Lag zu erholen. Die ueber 14 Std. Reisezeit am Dienstag konnte ich gestern schoen an meinen Augenringen ablesen… Bin recht erschrocken, als ich in den Spiegel schaute…

Gestern Abend hatte ich grossen Durst nach einem Bier. Deshalb lief ich ein wenig durch die Strassen (durch die, die nicht so fest blinken), auf der Suche nach einer anstaendigen Bar. So fand ich ein gemuetliches Irish Pub, etwa 10 Strassen weiter von meinem Hostel. Ich ging rein, setzte mich an die Bar, bestellte ein Budwiser und keine Minute spaeter hatte ich schon Gesellschaft. It was a really funny evening, und was soll ich sagen, ich habe jetzt einen neuen Facebook Freund. hihi. (Und er wuerde sehr gerne in die CH auswandern, nur weil ich ihm von der Fasnacht erzaehlt habe.)

Ich habe irgendwie immer noch nicht so richtig begriffen, dass ich nicht auf einer Staedtereise bin, sondern eben laenger unterwegs. Auch wenn ich es noch so oft hier den Leuten erzaehle und die dann „very jealus“ sind, so ganz realised habe ich es eben noch nicht. Aber das wird schon noch.

Apropos Jet Lag: Vorhin war ich ja im Musical, und ich hatte so mit der Muedigkeit zu kaempfen, dass ich die Haelfte des Musicals (immer dann wenn die ruhigeren Songs kamen) verschlafen habe… Ehrlich gesagt habe ich die Story nicht ganz verstanden, aber das kann auch an der Sprache liegen… 🙂

So, das muss reichen fuer den Moment, das naechste Mal melde ich mich warscheindlich aus San Francisco, ich hoffe, dort wird es etwas waermer…